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Andwil: 100 jährige Theatertradition

Szene_Arsen_und_SpitzenhaeubchenTheater hat in Andwil eine über 100-jährige Tradition, welche bis aufs Ende des 19. Jahrhunderts zurückgeht. Jungmannschaft und Kongri haben in Andwil – unterbrochen nur durch die Kriegsjahre – alle zwei Jahre ein Theaterstück aufgeführt. Mit dem Bau des neuen Schulhauses Ebnet 1976 wurde auch ein Mehrzwecksaal realisiert. Nach dem Umzug auf die grosse Bühne wurde die Organisation des Theaters mehr und mehr zu einem Grossanlass und ein Fest fürs ganze Dorf. Meist führte ein Andwiler Lehrer Regie. Amateurtheater sind in der Schweiz sehr verbreitet. Um sich von anderen Gruppen abzuheben, ist Innovation gefragt. Jungmannschaft und Kongri legten einerseits ein besonderes Augenmerk auf die Stückwahl und suchten andererseits schon früh nach überragenden Regisseuren. Diese Kombination von Stücken, welche nicht ausschliesslich unterhalten, sondern oft auch bewegen, gepaart mit dem Know-how und der Intuition des Regisseurs führten dazu, dass die Zuschauer teilweise von weit her anreisten. In den neunziger Jahren nahm die Anzahl der externen Schauspieler und Hilfskräfte immer mehr zu. Auch wenn diese externen Helfer nicht in einem der Jugendvereine Mitglied waren, so engagierten sie sich dennoch stark fürs Theater in Andwil und somit für die Fortführung der Tradition.
Nach und nach wurde der Ruf nach einer Neuorganisation des Theaters in Andwil laut. An der ausserordentlichen Hauptversammlung von Jungmannschaft und Kongri Ende Juni 2000 wurde nach einer dreieinhalbstündigen Diskussion beschlossen, das Theater in Andwil unter das Dach eines neuen Vereins zu stellen. Dieser soll autonom handeln, aber mit Jungmannschaft und Kongri freundschaftlich verbunden bleiben.

Gründung thearteria

Am 30. September 2000 war es dann soweit: Über 30 Gründungsmitglieder trafen sich in St.Gallen, um die thearteria aus der Taufe zu heben. Unser Vereinsname enthält zwei Wörter: «the art» (die Kunst) und «Theater». Das Hauptziel des Vereins besteht darin, die Begeisterung für das Theater zu leben und weiterzugeben. Die von Jungmannschaft und Kongri gepflegte Tradition haben wir hoch gehalten und die Professionalität behutsam weiterentwickelt. Noch immer stehen ausschliesslich Amateure auf der Bühne. Für die zum Teil komplexen technischen Anforderungen oder die Umsetzung von anspruchsvollen Bühnenkonzepten engagieren wir aber auch Profis. Der Verein zählt heute zirka 30 Mitglieder.

 

 

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