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    Kinder wetzen den Schnabel
 
   

Der Andwiler Theaterverein Thearteria bietet zum zweiten Mal einen Theaterkurs für Kinder an

andwil-arnegg. Mimik, Gestik und Sprache für die Bühne wollen gelernt sein. Damit Andwiler und Arnegger Kinder dereinst für ein Theaterstück gerüstet sind, läuft zurzeit ein Theaterkurs für Kinder.

Martin Brunner

Die 17 Mädchen und Knaben des Kinder-Theaterkurses der Thearteria (Kitt) Andwil sitzen in vier Kreisen am Boden und lernen schwierige Sätze, so genannte Zungenbrecher oder Schnabelwetzer. Die einen sprechen sie schon nach kurzer Zeit perfekt vor, die anderen brauchen etwas länger. In einer anderen Übung geben sie Satzstücke an ihre Nachbarin oder ihren Nachbarn weiter. Dabei sollen sie deutlich und klar sprechen. Diese und weitere Übungen funktionieren, und die Kinder haben ihren Spass, auch an einem heissen und sommerlichen Mittwochnachmittag. Der Kitt wird von Anita und Daniela Züger in der Organisation sowie von Itta Loher und Urs Tobler inhaltlich begleitet.

Freizeitbeschäftigung
Der erste Nachmittag stand unter dem Thema Mimik und Gestik, sagten die beiden Kursleiter Itta Loher und Urs Tobler. Pantomimen wurden ausprobiert. «Am zweiten Kursnachmittag ging es um die Sprache. Mit verschiedenen Übungen wollen wir sie auf deutliches Sprechen und gutes Formulieren aufmerksam machen.» Die Thearteria will mit solchen Kursen den Kindern aus Andwil und Arnegg eine zusätzliche Freizeitbeschäftigung anbieten. «Auch Kultur im Sinne von Theater soll neben anderen Möglichkeiten Platz haben in der Freizeit.» Zudem mache die Arbeit mit den Kindern Spass. Deshalb ist es Itta Loher und Urs Tobler nicht schwer gefallen, ein zweites Mal ihre eigenen Erfahrungen aus dem Theater weiterzugeben.

«Für uns bietet so ein Kurs auch die Möglichkeit, die Kinder zu beobachten und herauszufinden, welches Kind sich für welche Rolle eignen würde», ergänzen Itta Loher und Urs Tobler. «Ziel ist, ab August mit diesen und weiteren Kindern ein Theaterstück einzuüben, das dann im Spätherbst aufgeführt werden soll.»

Vorfreude
Als es gegen Schluss des zweiten Kursnachmittags um das eigentliche Schauspiel ging, wurde die Freude der Kinder am besten sichtbar. Zwei Gruppen wurden gebildet. Jede erhielt einen Begriff, den die Kinder der anderen Gruppe vorspielen mussten. Mit viel Fantasie und Freude gingen sie ans Werk. Deshalb war es für die Kolleginnen und Kollegen auch nicht schwierig, den Begriff zu erraten.

Ihnen habe der ganze Kurs bisher gut gefallen, sagen die Kinder am Schluss einhellig. Das Spielen und Raten sei das Schönste gewesen. Und sie freuen sich bereits auf den Kurstag in der kommenden Woche. Dann werden kleine Szenen eingeübt, und es wird richtig Theater gespielt.

 

 
   

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