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Die Einweihung von Doppelturnhalle und Schulzimmern wurde mit einem Unterhaltungsabend abgeschlossen
andwil.
Ein Fest für Jung und Alt bildete den Schlusspunkt der Einweihungsfeier von Doppelturnhalle und neuen Schulzimmern im Ebnet, Andwil. Lustige und kritische Aspekte kamen dabei zum Zuge.
Martin Brunner
Der Ebnetsaal in Andwil war schon lange vor Beginn des Unterhaltungsabends gerammelt voll. Kinder und Erwachsene wollten sich nicht entgehen lassen, was sich die beteiligten Vereine hatten einfallen lassen, um die neue Doppelturnhalle und die umgebaute kleine Turnhalle hochleben zu lassen. Sie erlebten eine kritische und witzige «thearteria» und eine aussergewöhnliche Modeschau der Turnerinnen.
Viele Projektideen
Itta Loher, Urs Tobler und Daniel Züger von der «thearteria» hatten es sich nicht nehmen lassen, die Geschichte der Doppelturnhalle auf ihre spezielle Weise mit Witz und vielen ausgefallenen Ideen anzupacken. Sie zeigten zum Beispiel zwei mit Steinen spielende Neandertaler, die lange Zeit im Regen stehen gelassen wurden. Sie gingen auf ein Projekt einer Halle auf Säulen oder eines in einer Produktionshalle der Lehmann Arnegg AG ein. Sie liessen Bundesrat Pascal Couchepin zu Besuch kommen, der finanzielle Hilfe versprach, falls in Andwil und Arnegg genügend Kinder zur Welt gebracht würden. Die drei erwähnten ausgefallene Ideen, zum Beispiel diejenige der Schützen, die sich eine 300m lange Halle gewünscht hätten, der Velofahrer mit einer Rundbahn, des Männerchors, der nur mit Männerduschen wollte. Der Otmarchor habe eine Empore und eine Sakristei vorgeschlagen, die «thearteria» eine Halle mit einer riesigen Bühne und einer noch grösseren Nebenbühne. Die Hölzigen hätten eine Blockhütte aufgestellt. Die Parteien seien immer noch am Streiten um die Sitze in der Halle und der Gemeinderat habe die Hausaufgaben falsch verstanden. Frech freuten sie sich am Schluss zwar über die neue Halle, konnten es aber nicht unterlassen, sie etwas kritisch als Bunker zu bezeichnen, in dem es keine Haarföne gebe.
Ausgefallene Modeschau
Seinen Teil zum Abend trug der Frauensportverein bei. Er zeigte eine rassige Tanzvorführung. Die Turnerinnen wagten sich in die Welt von Armani und Co. vor. Sie präsentierten auf dem Laufsteg mit viel Fantasie gestaltete, ausgefallene Mode. Kleider aus Pet-Flaschen, CDs und Duschutensilien waren dabei. Ein Model erschien als Christbaum, andere mit Grünmaterialien oder Holzspänen. Nicht zuletzt wurden die Gewinnerinnen und Gewinner des Erwachsenenwettbewerbs bekannt gegeben. Darin erfuhren die Gäste unter anderem, dass die Lehrerschaft im Ebnetschulhaus im Durchschnitt 34 Jahre alt ist und für die Doppelturnhalle 128 Tonnen Armierungseisen verwendet wurden. Die Gewinner sind Gabi Hämmerli, Barbara Manser, Irma und Martin Köppel sowie Markus Hämmerli, Stefan Keller und Ruedi Manser.
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