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    «Ein Volksfeind» kommt nach Andwil  
   
Andwil. Der Andwiler Theaterverein hat mit Peter Egli einen neuen Leiter. Und mit «Ein Volksfeind» ein neues Stück, das im November aufgeführt werden soll.

2001, nach nur einjährigem Bestehen, feierte der Andwiler Theaterverein mit «Pygmalion» grosse Erfolge. Peter Egli erinnert sich: «Für uns war die erste Inszenierung der ‹thearteria› entscheidend.» Das Engagement hatte sich gelohnt. Das Publikum kam in Scharen, auch von ausserhalb Andwils.

Nach George Bernhard Shaw wagt sich die «thearteria» dieses Jahr wieder an einen Briten: Henrik Ibsen. Im November wird dessen «Ein Volksfeind» aufgeführt.

Qual der Wahl
Viele Stücke wurden gelesen, bevor im April die Entscheidung auf Ibsens Werk fiel. «Der Volksfeind» handelt vom Kurarzt Thomas Stockmann. Dieser entdeckt, dass in seiner Stadt das Wasser verseucht ist. Bald folgt eine weitere Erkenntnis. In der Gemeinde sind nicht nur Grund und Boden, sondern vor allem auch die Köpfe und das Gewissen ihrer Repräsentanten verpestet.

Amateure mit Ambitionen
Zwölf bis fünfzehn Personen werden im November auf der Bühne im Andwiler Ebnet stehen. Alles Amateure. «Wir wollen das Beste geben, wir sind ambitioniert», freut sich der 28-jährige Peter Egli. Die Mitglieder machen sich nun an die Arbeit. Ein Regisseur muss her, die Bühne geplant werden. Die Beleuchtung will organisiert, die Kostüme bestellt werden. Zu den Finanzen meint Peter Egli, der im «wirklichen Leben» als Bankfachmann tätig ist: «Wir sind zwar nicht auf Rosen gebettet, aber wir haben die Finanzen im Griff. Wir planen seriös.»

Auch für Kinder
Die Arbeit der «thearteria» beschränkt sich nicht nur auf Aufführungen erwachsener Personen. «Dominik Dachs und die Katzenpiraten» wurde von den Theaterleuten zusammen mit Kindern aus Andwil und Arnegg einstudiert. (mi/scu)

 

 
   

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