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    Katzen hatten keine Chance  
   

Das «Kindertheater Thearteria» (Kitt) zeigte ein liebevoll inszeniertes und gekonnt vorgetragenes Stück

andwil-arnegg. Die 19 Kinder des Kindertheaters Kitt können zufrieden sein. Mit dem Theaterstück «Dominik Dachs und die Katzenpiraten» gelang ihnen eine bewundernswerte Aufführung.

Martin Brunner

Auch Kinder können mit der entsprechenden Begleitung und Unterstützung Theater spielen, das diesen Namen verdient. Dies bewies die Gruppe «Kitt», das «Kindertheater Thearteria» des Andwiler Theatervereins. Die vielen Proben haben sich gelohnt. Ihr erstes Stück, eine kindergerechte Fabel, gelang ihnen bestens. Frisch und natürlich fügten sich die Kinder von der Hauptrolle bis hin zu den kleineren Nebenrollen in ihre Figuren ein, interpretierten diese liebevoll und mussten kaum einmal Hilfe von aussen in Anspruch nehmen. Nicht nur die Kinder haben aber Besonderes geleistet. Auch die erwachsenen Helferinnen und Helfer haben viel Gewicht auf ein abgerundetes Erscheinungsbild gelegt.

Katzen werden vertrieben
In der Geschichte erfährt Dominik Dachs vom blinden Vagabunden-Otto, dass er ein grosses und gefährliches Abenteuer erleben wird. Tatsächlich bekommt er bald darauf von Matthias Wassermaus das schön gestaltete Schiff Möve. Damit soll er 500 Goldstücke zur Bank nach Bärenhausen bringen. Unterwegs stösst der Igel Niki-Tiki zu ihm und begleitet ihn. Die beiden stellen nun fest, dass ihre Reise tatsächlich gefährlich ist. In einer Nacht stiehlt nämlich der Rote Tom mit seiner Katzenbande zwei Angeln vom Schiff. Als dann ein Katzenpirat Dominik beobachtet, wie er ein Goldstück aus der Kiste nimmt, ist klar, dass er dies seinem Chef erzählt. Die Bande klaut aber nicht nur das Gold, sondern gleich das ganze Schiff und nimmt Dominik und Niki-Tiki fest. Erst als die beiden im sinkenden Schiff eingesperrt sind, taucht plötzlich wieder der blinde Vagabunden-Otto auf und befreit sie. Dabei stellt sich heraus, dass er ein Schwindler ist. Er ist aber einer mit einer guten Seele, weil er gerade dann nicht blind ist, wenn ihm dies notwendig erscheint. Gemeinsam kämpfen sie deshalb gegen die Katzen, können sie vertreiben und die Goldstücke retten.

Aufwendig gestaltet
Diese Geschichte erzählten die Andwiler und Arnegger Kinder in einer passenden Atmosphäre und Umgebung, hergerichtet auf der Bühne im Andwiler Ebnet. Mit grossem Aufwand haben die Erwachsenen zum Beispiel das Schiff Möve hergerichtet, sodass entweder der Eindruck einer gefährlichen Nacht oder eines gemütlichen Heimes entstehen konnte. Sorgfältig haben sie auch die Kostüme für die einzelnen Tiere zusammengestellt. Und nicht zuletzt erschienen die Schauspielerinnen und Schauspieler mit richtigen Katzen- oder Hasengesichtern und mehr. Alles stimmte. Von der Art und Weise der Inszenierung bis hin zur musikalischen Untermalung konnte sich das Publikum über eine gelungene Aufführung freuen und damit nicht zuletzt auch die Kinder selber.

Vorstellungen finden statt morgen Mittwoch, 2. April, 15 Uhr, am Samstag, 5. April, 19 Uhr, und am Sonntag, 6. April, 15 Uhr, Bühne Ebnet, Andwil.

 
   

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