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    Als Dank ein Spaghettischmaus
 
    132 Freiwillige der Pfarrgemeinde St. Otmar Andwil-Arnegg erlebten einen kulinarischen und kulturellen Abend


andwil-arnegg.
Während des Jahres helfen sie entscheidend mit, dass die Kirchgemeinde Andwil-Arnegg funktioniert. Als Dank für ihre Arbeit durften 132 Freiwillige für einmal konsumieren und geniessen.

MARTIN BRUNNER

Freiwilligenarbeit nimmt auch in der Katholischen Kirchgemeinde Andwil-Arnegg einen wichtigen Platz ein. Deshalb laden Kirchenverwaltungsrat, Pfarreirat und Seelsorgeteam die Freiwilligen jedes Jahr zu einem Abend ein, an dem sie als Dankeschön bedient und unterhalten werden. Die 132 Personen erlebten ein kulinarisches und kulturelles Fest.

Einspannen in Klangkörper
Martin Rietmann, Präsident des Kirchenverwaltungsrates, freute sich über die grosse Anzahl an freiwillig Helfenden in der Kirchgemeinde. Die einen seien bei ihrer Arbeit nahe an Gott und der Kirche, andere etwas weniger. Ein Teil arbeite für die ganze Gemeinschaft, der andere für Interessengruppen. Die einen würden regelmässig, die anderen nur sporadisch im Einsatz stehen. «Allen gemeinsam ist aber, dass sie sich einsetzen, Freude bereiten sowie Kraft und Lebenssinn weitergeben wollen.» Der Wert dieser Arbeit sei nicht mit Franken aufzuwiegen. Pfarrer Heinrich Bischof verglich die Arbeit der Freiwilligen mit dem Klingen von verschiedenen Gitarrensaiten. Erst zusammen ergäben sie einen angenehmen Klang. Die Freiwilligen liessen sich einspannen in den Klangkörper der Pfarrei.

Hohes Theaterniveau
So genossen die Freiwilligen auf der einen Seite den kulinarischen Teil bei einem Spaghettischmaus. Dann das Kulturelle: Der Kids Train sang einige Lieder. Amerikanische Stimmung kam bei den Bonanza-Dancers unter der Leitung von Andreas Sigrist aus Arnegg auf. Sie forderten einige zum Mitmachen auf. Der Höhepunkt war das Kurzstück des Vereins thearteria. Sieben Darsteller zeigten unter der Regie von Jörg Emmenegger «Zur Rose und Krone» von John B. Priestley. Die Gruppe blieb mit ihrer Leistung dem hohen Niveau treu, das der Verein mit «Pygmalion» vor einem Jahr gezeigt hatte. Die unterschiedlichsten Menschen treffen sich in einem Pub, philosophieren über den Ernst des Lebens und über Banalitäten. Dies ändert sich, als der Tod eintritt, dem an diesem Tag noch ein Opfer fehlt. Die Pub-Gäste können auswählen, wer es sein soll. Jeder hat natürlich gute Gründe, nicht gehen zu müssen. Am Schluss meldet sich jener junge Mann freiwillig, der immer fröhlich ist und sein Leben gut gelebt hat. Ein einfaches Bühnenbild, pointierte, witzige und klare Aussagen, überzeugend dargestellt, machten das Stück zu einem Genuss.

 
   

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