Peter Egli
unser geschätzter Präsident der thearteria

 

Im Wissen um den Tod ist er im menschlichen Leben ständig schon „da“, und erst dadurch erhält das Leben das volle Gewicht der Notwendigkeit seiner Betätigungen, der Unwiederbringlichkeit seiner Gelegenheiten und der Unwiderrufbarkeit seiner Entscheidungen.

Lieber Peo,

Du musstest diese Endgültigkeit erfahren, von der wir hoffen und uns für Dich wünschen, dass sie zugleich Vollendung bedeutet.
Gerade noch bist Du uns allen ein bisschen nervös gegenüber gesessen und hast uns in Deiner frohen und überlegten Art über das Treiben in unserem Verein berichtet. Noch hallt Deine Stimme in meinem Ohr vom letzten Telefongespräch, wobei wir zusammen gelacht und organisiert haben. Dein letztes unterstützendes Mail habe ich noch in Unkenntnis des tragischen Vorfalls gelöscht... Niemals jedoch, werden die Erinnerungen an Dich, an einen wertvollen, stets um Korrektheit bemühten und eigenständigen Menschen erlöschen. In tiefster Bestürztheit versuchen wir den traurigen Verlust zu verstehen – und werden wohl nie begreifen können. Warum...

In herzlichster Anteilnahme und ewigem Gedenken,

für Deine Freundinnen und Freunde der thearteria, Chantal

 

Mit dem Einverständnis der Eltern und der Familie von Peter Egli führt die thearteria das Grossprojekt 2003 „Ein Volksfeind“ von Henrik Ibsen trotzdem weiter und freut sich über jede applaudierende Unterstützung im kommenden November/Dezember.

 


 

 

 

geändert: 19. Mai 2010